Kärntens Arbeitsmarkt dreht ins Plus: Mehr Jobs, weniger Arbeitslose

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Der Kärntner Arbeitsmarkt sendet klare Signale der Stabilität – und der Hoffnung. Aktuelle Zahlen des Arbeitsmarktservice (AMS) zeigen, dass sich das Bundesland im April gegen den bundesweiten Trend positiv entwickelt hat: Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, gleichzeitig steigt die Zahl der offenen Stellen deutlich an. Konkret sind derzeit um 526 Menschen weniger arbeitslos als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig ist die Beschäftigung gewachsen: Rund 220.000 Menschen stehen aktuell in Kärnten in Arbeit – ein Plus von etwa 1.000 Personen. Für Arbeitsmarktreferent Landeshauptmann Daniel Fellner ist diese Entwicklung ein klares Zeichen:

„Das ist eine überaus positive Nachricht für Kärnten. Während die Arbeitslosigkeit österreichweit steigt, entwickelt sich Kärnten gegen den Trend stabil und stark“,

betont Fellner angesichts der präsentierten Zahlen. Kärnten zeige, dass eine aktive Arbeitsmarkt- und Standortpolitik Wirkung zeige – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

Deutlich mehr offene Stellen

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei den offenen Stellen: Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um 17,7 Prozent auf über 6.100 gestiegen. Vor allem in Zukunfts- und Schlüsselbereichen suchen Unternehmen verstärkt nach Personal – etwa in der Technik, am Bau oder in Hilfsberufen. Auch der Tourismus sorgt saisonal für zusätzliche Nachfrage. AMS-Chef Peter Wedenig spricht von einer klaren Belebung des Arbeitsmarktes und sieht darin ein positives Signal für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Kärnten besser als der Österreich-Schnitt

Im Bundesländervergleich sticht Kärnten besonders hervor: Während die Arbeitslosigkeit österreichweit gestiegen ist, verzeichnet Kärnten den stärksten Rückgang. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 7,2 Prozent und damit unter dem Bundesdurchschnitt. Diese Entwicklung zeigt sich in nahezu allen Bezirken – mit steigenden Beschäftigtenzahlen und wachsender Nachfrage nach Arbeitskräften.

„Unsere aktive Arbeitsmarktpolitik, gezielte Investitionen und der klare Fokus auf gute Arbeit wirken. Unser Ziel bleibt, möglichst vielen Menschen in Kärnten sichere Beschäftigung und faire Zukunftschancen zu ermöglichen“,

so Fellner.

Herausforderungen bleiben bestehen

Trotz der positiven Gesamtentwicklung gibt es auch differenzierte Entwicklungen: Während die Arbeitslosigkeit bei älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zurückgeht, steigt sie bei Jugendlichen sowie bei Langzeitarbeitslosen leicht an. Gerade hier brauche es gezielte Maßnahmen, um Chancen am Arbeitsmarkt weiter zu verbessern und niemanden zurückzulassen.
 

„Politik muss Chancen schaffen“

Für die SPÖ Kärnten ist klar: Die positiven Zahlen sind kein Zufall, sondern Ergebnis konsequenter Politik für Beschäftigung, Qualifizierung und wirtschaftliche Entwicklung. Landesgeschäftsführer David Pototschnig betont:

„Unser Ziel ist klar: Arbeit für alle, die arbeiten wollen. Diese Entwicklung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind – aber auch, dass wir weiter investieren müssen: in Ausbildung, in gute Arbeitsplätze und in faire Chancen für alle Kärntnerinnen und Kärntner.“