Kärntner Hausordnung sorgt für klare Regeln und klare Werte

Uncategorized

„Die Kärntner Hausordnung ist ein klarer Katalog unserer wichtigsten Regeln und Werte – und ein komprimierter Leitfaden, wie Integration gelingen kann. Abseits populistischer Sprüche, sondern auf Basis einer klaren Linie, klarer Forderungen und klarer Konsequenzen“,

betonen SPÖ-Klubobmann Luca Burgstaller und SPÖ-Landtags-Abgeordnete Nicole Schojer heute angesichts des Beschlusses des neuen Kärntner Grundversorgungsgesetzes im Kärntner Landtag. 

Integration ab Tag eins

„Menschlichkeit braucht Ordnung. Leistungen werden zukünftig verstärkt an Integrationswillen und Integrationsleistungen geknüpft. Allen voran der Spracherwerb, die Verinnerlichung unserer Werte und ganz besonders die Bereitschaft zu gemeinnütziger Arbeit. Denn Arbeit ist nicht nur eine sinnstiftende Tätigkeit, sie ist auch ein mächtiges Werkzeug zur Integration“,

so Schojer.

„Darin unterscheidet sich der Kärntner Ansatz auch deutlich von anderen Bundesländern, in denen zwar Arbeit aber keine Integrationsmaßnahmen vorgeschrieben werden. Und dann wird hintennach wieder geschimpft, warum Menschen, die schon ein halbes Jahr bei uns Leben, kein Wort Deutsch sprechen. Diese politische Masche zieht in Kärnten nicht, denn wir setzen auf Integrationsmaßnahmen ab Tag eins“,

ergänzt Burgstaller. 

Konsequenzen bei Verstößen

„Klar ist aber auch, wer gegen diese grundlegenden Regeln verstößt, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Leistungen aus der Grundversorgung können bei Nichteinhaltung oder Verstößen gekürzt werden. Auch bei der Wohnsituation kann man eingreifen: wer sich an die Hausordnung nicht hält oder sie nicht unterzeichnet, den wird das Land nicht bei einem Umzug in eine private Wohnung unterstützen, sondern der bleibt im Grundversorgungsquartier“,

betonen Burgstaller und Schojer die möglichen Konsequenzen. Bei schweren Verstößen und Delikten greifen selbstredend die bestehenden Gesetze.