Ein Spatenstich, der mehr ist als der Start eines Bauprojekts: In Jakling entsteht ein Ort, der Sicherheit gibt und Zukunft schafft. Wo künftig Einsatzfahrzeuge ausrücken, werden darüber Menschen wohnen – leistbar, modern und mitten in der Gemeinde. Genau diese Verbindung aus Infrastruktur und Lebensraum stand im Mittelpunkt des offiziellen Baustarts, zu dem Landeshauptmann Daniel Fellner und LHStv.in Gaby Schaunig gemeinsam mit zahlreichen Gästen gekommen waren.
Sinnvoller Nutzen
Für Landeshauptmann Daniel Fellner steht das Projekt für einen klaren politischen Zugang:
„Wir schaffen hier moderne Rahmenbedingungen für jene Menschen, die täglich ehrenamtlich Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen.“
Gleichzeitig gehe es darum, vorhandene Flächen sinnvoll zu nutzen und mehrere Bedürfnisse zusammenzudenken:
„Das Projekt zeigt, wie wir in Kärnten vorgehen – wir verbinden Sicherheit, leistbaren Wohnraum und Lebensqualität. Das ist nachhaltige Ortsentwicklung, wie sie die Menschen brauchen.“
Konkrete Lösungen
Auch Wohnbaureferentin Gaby Schaunig unterstrich die Bedeutung dieses Ansatzes:
„Wir schauen genau hin, was vor Ort gebraucht wird, und entwickeln daraus konkrete Lösungen.“
In Jakling entstehe ein Projekt, das Ressourcen effizient nutzt und gleichzeitig die Lebensqualität steigert:
„Gerade solche Vorhaben sind ein wichtiger Beitrag für leistbares Wohnen und starke Gemeinden.“
Bürgermeisterin Maria Knauder sprach von einem wichtigen Meilenstein für die Gemeinde:
„Die Feuerwehr erhält endlich ein modernes, sicheres Rüsthaus – das ist eine Investition in den Schutz unserer Bevölkerung.“
Gleichzeitig werde mit den neuen Wohnungen dringend benötigter Wohnraum geschaffen: „Das zeigt, wie durchdachte Planung nachhaltige Lösungen hervorbringt.“
Auch seitens des Landeswohnbau Kärnten wird das Projekt als zukunftsweisend gesehen. Geschäftsführer Harald Repar betonte:
„Hier werden zwei zentrale Bedürfnisse gleichzeitig erfüllt – Sicherheit und leistbarer Wohnraum. Genau solche Projekte braucht es für eine positive Entwicklung unserer Gemeinden.“
Sechs Wohneinheiten
Konkret entsteht ein kombiniertes Gebäude mit einem Feuerwehrhaus im Erdgeschoß (rund 251 m²) und sechs Wohnungen im Obergeschoß mit Größen zwischen 51 und 78 Quadratmetern. Vier familiengerechte Drei-Zimmer-Wohnungen sowie zwei kompakte Einheiten bieten künftig leistbaren Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen. Das Projekt wird auf Basis eines Baurechtsvertrags mit der Stadtgemeinde St. Andrä umgesetzt. Das Land Kärnten unterstützt als Wohnbauförderungsgeber maßgeblich die Finanzierung. Geplant wurde das Vorhaben von der Petschenig ZT GmbH, die Bauausführung übernimmt die Steiner Bau GesmbH. Die Fertigstellung ist für Herbst/Winter 2027 vorgesehen, das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 2,8 Millionen Euro.